Tagung zur „Frau ohne Schatten“ 2019

Die Frau ohne Schatten
Hugo von Hofmannsthals und Richard Strauss’ »Schmerzenskind«

Tagung  im Freien Deutschen Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum vom 30. Oktober bis 1. November 2019

 

Keikobads Felsentempel

Alfred Roller, Bühnenbildentwurf zur Uraufführung der „Frau ohne Schatten“ am 10. Oktober 1919: Der Eingang zu Keikobads Felsentempel

 

Am 10. Oktober 2019 jährt sich die Uraufführung der ›Frau ohne Schatten‹ zum 100. Mal. Mit ihrem riesigen Orchesterapparat und den fünf vokalen Hauptpartien bildet sie den Höhepunkt der fast drei Jahrzehnte dauernden Zusammenarbeit von Hofmannsthal und Strauss. Als »letzte romantische Oper« (Strauss) wurzelt sie tief im 19. Jahrhundert und versteht sich zugleich als Entwurf eines Welttheaters für das 20. Jahrhundert.

Die musik-, literatur- und theaterwissenschaftliche Tagung nähert sich der Oper auf unterschiedlichen Wegen, im Zentrum steht jedoch stets die Zusammenarbeit von Dichter und Komponist.

Mit Norbert Abels, Evan Baker, Marlo Alexandra Burks, Olaf Enderlein, Albert Gier, Katharina Hottmann, Adrian Kech, Jens Kilian, Ulrich Konrad, Laurenz Lütteken, Jürgen Maehder, Christiane Mühlegger-Henhapel, Christian Schaper, Jürgen Schläder, Martin Schneider, Uwe Schweikert, Juliane Vogel, Friederike Wißmann und Ulrich Wyss.

Leitung: Thomas Betzwieser und Bernd Zegowitz (Goethe-Universität Frankfurt am Main).

 

Anmeldung unter anmeldung@goethehaus-frankfurt.de.

Das vollständige Programm präsentieren wir im Frühjahr 2019.

Kooperationspartner:

 

 

Hofmannsthal-Tagung 2020

Illustration von Georg Jung zu: Hugo von Hofmannsthal: Das Publikum der Salzburger Festspiele. In: Salzburg. Zeitschrift des Landesverkehrsamtes Salzburg. Juli 1929, S. 8-12. [Erstdruck]

Voranküdigung:

Hofmannsthal und die Salzburger Festspiele
Eine Zwischenbilanz nach 100 Jahren

20. Internationale Tagung der Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft
Salzburg, 29. Juli bis zum 1. August 2020

Die Salzburger Festspiele feiern 2020 ihr hundertjähriges Bestehen. Sie gehören seit langem zu den festen Institutionen im europäischen Kulturleben des 20. und nun auch des 21. Jahrhunderts und sind das größte deutschsprachige Festspielereignis.

Dieses Jubiläum möchte die Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft zum Anlass einer internationalen öffentlichen Tagung nehmen, die vom 29. Juli – 1. August 2020 stattfinden wird, in örtlicher Symbiose mit dem Schauplatz und als präludierender Einstieg ins Jubiläumsprogramm. Die Tagung möchte eine Rückbesinnung auf die umstrittenen Anfänge und die ersten Spieljahre vornehmen, den Kontext der Festspielkultur in den zwanziger Jahren generell beleuchten und über die Bedeutung und das lebendige Fortbestehen der Festspiele öffentlich nachdenken.

Besonders will die Tagung Hofmannsthals Part dabei hervorheben, sein soziales, politisches und kulturelles Engagement, die enorme Wirkung seiner Festspiel-Ästhetik und Festspiel-Stücke, vor allem die ungebrochene Kontinuität des Jedermann, der zum Markenzeichen der Festspiele wurde.

Befragt werden soll aber auch die Erfolgsgeschichte der Institution selbst und die neuen Herausforderungen, die sich für das durch Hofmannsthal und Reinhardt konzipierte Modell der Festspiele heute unter den Vorzeichen von Stadtmarketing und Eventkultur stellen. Auch diese Themen werden eine Fluchtlinie der Beschäftigung mit Hofmannsthals Festspiel-Beiträgen im Jubiläumsjahr bilden.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Büro der Gesellschaft.

 

 

 

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